
Viele haben das Schicksal von Timmy-Hope verfolgt. Und das ist gut. Denn für die Tiere muss sich noch gewaltig viel ändern.
Sie werden weltweit ausgebeutet und oft schwer misshandelt, bevor sie sterben. Warum berührt das so wenig Menschen? Warum schaut man so gerne weg?
Man kann doch selbst so viel für weniger Leid tun!
Die Vorgänge um Timmy-Hope sollten es uns ganz deutlich vor Augen führen.
Timmy – es ist furchtbar, wenn man sich darüber informiert. Fragen über Fragen – und es werden immer mehr. Was sind die Ursachen für seine Strandung; wie gehen wir mit dem Lebensraum Meer mit dessen Bewohnern um; warum hat man nicht längst ein Konzept für Strandungen von Meerestieren mit dafür qualifizierten Menschen und Material entwickelt; welche Rolle spielt bei all dem die Industrie die von der Nutzung des Meeres lebt; was passierte wirklich im Rahmen der Freilassung; warum wird der Wal nicht obduziert; warum helfen zwei Taucher, die der Tierärztin unbekannt sind, das tote Tier zu untersuchen und den Trecker zu bergen; warum gibt es zu all den Vorgängen um Timmy so schlechte professionelle Recherchen, Beweisführungen und dergleichen?
Das alles ist suspekt und es zeigt so deutlich: GENAU SO gehen wir ständig mit Tieren um. Hier in Deutschland und weltweit.
Tierschutz/Naturschutz fängt bei uns selbst an. Keiner von uns kann die Welt komplett verändern, so wie sie ist, aber wir können das Leben von allen Lebewesen und der Umwelt auf diesem Planeten verbessern.
Ich habe wieder viel von den Vorgängen um Timmy-Hope gelernt und meine jahrzentelangen Erfahrungen im Tier- und Naturschutz bestätigen sich leider.
Es geht um das Ego, um viel Geld, um Nutzung, um menschliche Wünsche, um Bürokratie, um Experten und um „die Tierschützer“.
Ich kann nur jeden dazu ermuntern, sich trotzdem im Natur- und Tierschutz zu engagieren. Denn die Natur und die Tiere sind so besonders, dass ihr Dank uns beseelt.
Sie geben uns mehr für unsere Hilfe zurück, als es je etwas Materielles bewirken kann.
In diesem Sinne
Eure Doris