EAST

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Es geschah 2023. East hatte 2023 einen Verkehrsunfall. Das war noch vor der Änderung des Tierschutzgesetzes Mitte 2024. Sie führte letztlich zum Tod vieler Straßenhunde und die Säuberungen dauern noch immer an. Trotz der Proteste mutiger Tierschützer und Tierfreunde.

East wurde von unserem Team damals in die Klinik gebracht und die Fraktur am Hinterbein wurde operiert. Zur Nachsorge hatte ein Tierfreund auf ihn vorübergehend aufgepasst. Er konnte East auf Dauer nicht behalten und wir suchten dringend ein Zuhause für East – dem Notfalltier.

Was geschah mit dem Rüden? Er konnte nicht länger bei der Pflegeperson bleiben. Nachdem er nach einem Monat wieder fit und munter war, wurde er in sein altes Revier zurück gebracht. Nach ein paar Monaten war er nicht mehr aufzufinden. Eines Tages war er wieder da. Um seinen Hals war ein langes Seil gebunden. Wahrscheinlich war er von einer Person aufgegriffen (ev. sein früherer Besitzer?) und angeleint worden. East hatte das Seil durchgebissen und war davon gelaufen. Ein paar Tage danach war East wieder spurlos verschwunden. Seit diesem Zeitpunkt haben wir ihn, trotz umfangreicher Suche, nicht mehr gefunden.

Nachtrag für Tierfreunde, die die Situation vor Ort nicht persönlich kennen und die sie sich auch nicht vorstellen können. Tiere in einem kleinen Zwinger einzusperren, ohne Auslauf, hat nichts mehr mit Tierschutz zu tun. Tierheime im Ausland verdienen nur ganz selten, als diese so bezeichnet zu werden. Ein Gehege kann man nicht einfach bauen. Denn man braucht dafür Land, das anderen gehört und es gibt genug Menschen die sich über die Anwesenheit von Tieren, in ihrer Nähe, beschweren.

Wir haben für East, das getan, was in unserer Macht stand. Wir haben uns um ihn gekümmert, als er verletzt worden war und Hilfe brauchte. Was nicht in unserer Macht steht: Menschen zu mehr Liebe, Akzeptanz und Verantwortung gegenüber Tieren zu bewegen, wenn sie nicht offen dafür sind.